Geschichte der Ackermannschule

Die Ackermannschule ist eine nach dem Pädagogen und Pestalozzischüler Heinrich Ackermann (1789-1848) benannte Grundschule. Sie besteht als ehemalige Knabenschule seit 1914 und liegt im südwestlichen Stadtgebiet Frankfurts, im Stadtteil Gallus am Rande der Friedrich-Ebert-Siedlung. Das Schulgebäude teilt sie sich mit der Bürgermeister-Grimm-Schule, die früher eine Mädchenschule war und heute eine Schule für Lernhilfe sowie  Beratungs- und Förderzentrum ist.
Heute ist die Ackermannschule eine dreizügige Grundschule mit Vorklasse und zwei Vorlaufkursen. Die Schule hat eine Frühbetreuung (7.30-9.00 Uhr) für alle Kinder und eine kostenpflichtige Übermittagbetreuung (11.30-14.00 Uhr) für 40 angemeldete Kinder.
Das Schulgelände mit Pausenhof, „Hortwiese“ und Außensportanlage weist viele Grünflächen, Bäume, Sträucher und Spielgelegenheiten auf. Es wird am Nachmittag ebenfalls von den umliegenden Horten genutzt.

Unser Namensgeber: Wilhelm Heinrich Ackermann
* 25.06.1789 in Auerbach / Vogtland
† 27.03.1848 in Frankfurt a. M.

Im Jahre 1811 folgte Ackermann dem Ruf des Pädagogen Pestalozzi nach Yverdon voller Freude, denn inzwischen hatte auch er seine berufliche Zukunft als Pädagoge gesehen. Sein Ziel war es, den Menschen zu stärken und ihn dahin zu bringen sich selbst helfen zu können. Im Sinne des ganzheitlichen Ansatzes wollte er Kinder allseitig und harmonisch fördern.
Vom 04.07.1820 bis zu seinem Tode am 27.03.1848 wirkte Wilhelm Heinrich Ackermann als Lehrer an der Musterschule in Frankfurt a. M., wo auch Pädagogen wie Fröbel, Diesterweg, Bagge oder Kühner tätig waren. In seinem Nachruf schrieb der Direktor der Frankfurter Musterschule Bruckner von dem großen Verlust, dem Lehrer und Schüler durch den Tod Ackermanns erlitten hatten.